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3, 2, 1, - Aufnahme!

Mit dem Musikverein im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Hallstadt ins Rundfunkmuseum Fürth

9 sehr gespannte Ferienprogramm-Kinder reisten am 24. August mit Bahn und U-Bahn zur berüchtigten Stadtgrenze zwischen Nürnberg und Fürth, um das Fürther Rundfunkmuseum zu erkunden. Dort angekommen ging es auch gleich los und Museumspädagogin Brigitte Zeder führte die kleine Gruppe vom Keller bis ins Dach durch die Geschichte des Hörfunks.

Samuel Morse und sein Morsecode und die ersten Telegrafenmasten von England in die indischen Kolonien machten den Anfang. Im Kaffeehaus der 20-er Jahre gab es die ersten Musikautomaten, von denen eines der ersten Exemplare von den Kindern auch gleich unter die Lupe und unter die Finger genommen werden konnte.

Was ergab die Hörprobe außer einer nicht MP3-fähigen Klangqualität? unpassend zur brütenden Hitze - O, Tannenbaum. -  Weiter ging es zum Grammophon und der ersten Schellackplatte, die unpraktischer Weise nur zwei Lieder spielen konnte und aus Läusekacke „ iiihh“ hergestellt wurde. Von großer Bedeutung für die Stadt Fürth ist natürlich Max Grundig und sein erster Radio-Geräte-Laden, der mit der Originaltüre und Geräten besichtigt werden konnte.

Im Anschluss konnte man sich in einem 50-er Jahre Wohnzimmer all den Luxus des Wirtschaftswunders und der Radiotechnologie (das erste Kofferradio) etwas ausruhen, bevor es ins museumseigene Aufnahmestudio ging. Wie beim Bayerischen Rundfunk erwartete die Kinder ein Raum mit Mikrophonen und Aufnahmepult und viele, viele Gegenstände, die man für professionelle Geräuschemachen brauchen kann.

Schon vor der Fahrt hatten sich die Kinder darauf geeinigt, eine gruselige Geistergeschichte zu produzieren, und so wurde unter der Regie von Brigitte Zeder Szene für Szene kurz besprochen, Rollen verteilt, Texte improvisiert, Geräusche ausprobiert und - 3, 2, 1, - aufgenommen.

Hauptrolle hatten neben den Hörspielern Kettenrasseln, Rainmaker, Donnerblech, altes Tonbandgekruschel und Windmaschine, um die nötige gruselige Atmosphäre hörbar zu machen.

Anders als in der Geistergeschichte, kamen unsere Hörspielprofis pünktlich und gesund und munter wieder in Bamberg an und hatten ihren Eltern viel zu berichten.

 

Danke an die Stadt Hallstadt, die die Fahrt ermöglicht hat, an die Begleitpersonen des Musikvereins und natürlich an das Rundfunkmuseum Fürth und Brigitte Zeder, die uns so toll betreut hat.

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